Luftbild der Bockmühlgärten mit Photovoltaikmodulen auf begrünten Flachdächern im Abendlicht

Energie und Technik · KfW-40-Standard

Energie, die Zukunft kann.

Ein Haus, das kaum Wärme verliert. Ein Dach, das Strom macht und Regen hält. Und keine Heizungsanlage, die gewartet werden muss. Hier sehen Sie, wie das zusammenspielt und was es ehrlich kostet.

Auf einen Blick

  • KfW-40-Standard: Die Hülle ist so geplant, dass sie sehr wenig Wärme verliert.
  • Photovoltaik mit ca. 11 kWp und Batteriespeicher mit ca. 10 kWh auf jedem Haus.
  • Infrarotheizung in allen Räumen: keine Heizungsanlage, kein Schornsteinfeger, keine Heizungswartung.
  • Dezentrale Lüftung mit Wärmerückgewinnung für frische Luft bei geschlossenem Fenster.
  • Gründach mit Retention: hält Regen zurück und schützt vor Sommerhitze.
  • Warmwasser per Durchlauferhitzer, genau dann, wenn Sie es brauchen.
  • Ehrlich: Alles läuft mit Strom. Im Winter liefert das Dach wenig, dann kaufen Sie zu.
Begrüntes Flachdach mit Photovoltaikmodulen
Symbolbild

Das Prinzip

Erst Wärme halten. Dann Strom machen.

Die günstigste Energie ist die, die Sie gar nicht brauchen. Deshalb beginnt das Konzept nicht bei der Heizung, sondern bei der Hülle.

Die Hülle

Kalksandstein mit 22 cm Fassadendämmung. Dreifach verglaste Fenster. 16 cm Dämmung unter der Bodenplatte. Ein gedämmtes Umkehrdach. Ein Haus im KfW-40-Standard verliert nur etwa halb so viel Wärme über die Hülle wie ein Neubau nach gesetzlichem Mindeststandard.

Das Dach

Photovoltaik erzeugt Strom. Der Speicher hebt den Überschuss für den Abend auf. Was übrig bleibt, geht gegen Vergütung ins Netz. Darunter hält das Gründach Regen zurück und die Sommerhitze ab.

Die Technik

Infrarot-Heizflächen wärmen jeden Raum einzeln. Durchlauferhitzer machen warmes Wasser. Die Lüftung tauscht die Luft und behält einen Teil der Wärme im Haus. Alles läuft mit Strom, ein Teil davon kommt vom eigenen Dach.

Was hinter dem Standard steckt, erklärt der Ratgeber Effizienzhaus 40.

Rohbau von Reihenhäusern aus Kalksandstein
Symbolbild

Massiv gebaut.

Kalksandstein, 22 Zentimeter Dämmung, dreifach verglaste Fenster. Was nicht verloren geht, müssen Sie nicht heizen.

Heizung

Wärme ohne Heizungskeller.

In jedem Raum sitzen Infrarot-Heizflächen von Redtherm. Sie wandeln Strom direkt in Wärme um. Infrarot erwärmt vor allem Wände, Möbel und Menschen, weniger die Luft. Sie spüren die Wärme schnell, ähnlich wie Sonne auf der Haut.

Was Sie davon haben

  • Keine Heizungsanlage. Kein Kessel, kein Heizraum, kein Öltank, kein Gasanschluss.
  • Keine Wartung. Keine jährliche Heizungswartung, kein Schornsteinfeger.
  • Schnelle Wärme. Die Heizflächen sind in wenigen Minuten warm. Gut für Räume, die Sie nur zeitweise nutzen.
  • Jeder Raum für sich. Homeoffice warm, Gästezimmer aus. Sie heizen nur, wo Sie gerade sind.
  • Kein Platzbedarf. Keine Heizkörper unter dem Fenster, keine Rohre in den Wänden. Die Flächen sind flach und stehen kaum vor.
  • Im Bad zusätzlich ein elektrischer Handtuchheizkörper.

Ehrlich gesagt

Infrarot heizt mit Strom, und zwar eins zu eins: Eine Kilowattstunde Strom wird zu einer Kilowattstunde Wärme. Das ist nur dann sinnvoll, wenn ein Haus sehr wenig Wärme braucht. Genau deshalb gehören hier drei Dinge zusammen: die sehr gute Dämmung, die Photovoltaik und der Speicher. Ohne diese drei wäre Infrarot die falsche Wahl.

Wie sich Heizsysteme im Neubau unterscheiden, lesen Sie im Ratgeber Heizen im Neubau.

Flach, leise, wartungsarm.

Infrarot-Paneele wärmen Wände, Möbel und Menschen direkt. Jeder Raum lässt sich einzeln regeln.

Heller Wohnraum mit flachem weißem Infrarot-Heizpaneel
Symbolbild

Photovoltaik und Speicher

Ihr Dach arbeitet. Auch wenn Sie es nicht tun.

Auf dem Gründach jedes Hauses sitzt eine Photovoltaikanlage mit ca. 11 kWp. Ein Batteriespeicher von sonnen mit ca. 10 kWh nutzbarer Kapazität hebt den Strom vom Mittag für den Abend auf. Die Zellen sind aus Lithium-Eisenphosphat. Der Hersteller gibt 10 Jahre Vollgarantie.

Planung, Anmeldung der Anlage, Prüfung, Einweisung und ein Dokumentationsordner gehören zum Leistungsumfang. Sie müssen sich um nichts kümmern, außer den Strom zu nutzen.

Im Sommer

Die Anlage liefert oft mehr, als das Haus braucht. Waschmaschine, Spülmaschine und Homeoffice laufen mit Sonnenstrom. Der Speicher trägt Sie durch den Abend.

Im Winter

Die Tage sind kurz, die Sonne steht tief. Von November bis Februar liefert die Anlage nur einen kleinen Teil des Stroms, den das Haus dann braucht. Den größten Teil kaufen Sie in diesen Monaten zu.

Wie viel eine Photovoltaikanlage mit Speicher im Eigenheim bringt, rechnet der Ratgeber Photovoltaik mit Speicher vor.

Luft, Wasser, Dach

Kleine Technik. Großer Unterschied.

Lüftung mit Wärmerückgewinnung

Ein sehr dichtes Haus braucht frische Luft, auch wenn niemand das Fenster öffnet. Dezentrale Lüftungsgeräte in den Außenwänden tauschen die Luft und holen einen Teil der Wärme aus der Abluft zurück. Gut gegen Feuchte, gut fürs Schlafzimmer. Ehrlich: Jedes Gerät hat einen Filter, der regelmäßig gereinigt oder gewechselt wird. Das dauert ein paar Minuten, muss aber sein.

Durchlauferhitzer

Warmes Wasser entsteht erst, wenn Sie den Hahn aufdrehen. Es gibt keinen Speicher, der den ganzen Tag warm gehalten werden muss, und keinen Boiler, der Platz braucht. Beim Duschen braucht ein Durchlauferhitzer für kurze Zeit viel Leistung. Der Speicher deckt davon nur einen Teil, den Rest liefert das Netz.

Gründach mit Retention

Das begrünte Flachdach speichert Regenwasser und gibt es langsam ab. Das entlastet Kanal und Garten bei Starkregen. Im Sommer hält es Hitze vom Obergeschoss fern, und es schützt die Abdichtung vor Sonne und Hagel. In Wuppertal kann ein Gründach außerdem die Gebühr für Niederschlagswasser deutlich senken. Die Ermäßigung beantragen Sie bei der Stadt. Mehr im Ratgeber Gründach.

Heller Wohn- und Essbereich mit bodentiefer Glasfront zum Garten

Warm im Winter. Hell das ganze Jahr.

Symbolbild

Was kostet der Strom?

Eine Zahl statt vieler Versprechen.

Im Haus läuft alles über Strom: Heizen, Warmwasser, Kochen, Licht. Sie bekommen also nur noch eine Energierechnung. Wie hoch sie ausfällt, hängt vor allem vom Wetter, von Ihrer Wunschtemperatur und von der Zahl der Personen ab.

Beispielrechnung folgt nach Vorliegen des Energieausweises.

Ein Rechenbeispiel mit offenen Annahmen

Angenommen wird ein Reihenhaus mit ca. 140 m² Wohnfläche und vier Personen. Heizwärmebedarf ca. 30 kWh pro m² und Jahr, Photovoltaik ca. 11 kWp mit Ost-West-Ausrichtung, Speicher 10 kWh. Strompreis 35 Cent pro kWh plus 150 € Grundpreis im Jahr, Einspeisevergütung ca. 7,6 Cent. Gerechnet mit stündlichen Wetterdaten mehrerer Jahre für Wuppertal.

  • Gesamte Stromrechnung für Heizen, Warmwasser, Lüftung und Haushalt: ca. 1.900 € im Jahr.
  • Dasselbe Haus ohne Photovoltaik und Speicher: ca. 3.700 € im Jahr. Die Anlage spart in diesem Beispiel also ca. 1.800 € jährlich.
  • Der Winter kostet am meisten: im Januar ca. 420 € Netzstrom, im Juli ca. 45 €.
  • Jeder Cent mehr beim Strompreis erhöht die Jahresrechnung um ca. 60 €.

Das ist ein Beispiel, keine Zusage. Ihr tatsächlicher Verbrauch kann deutlich abweichen, nach oben wie nach unten. Den Energiebedarf Ihres Hauses nennt der Energieausweis. Tipp: Legen Sie Ihren monatlichen Abschlag so fest, dass er auch die Wintermonate trägt.

Was dafür wegfällt: Gasrechnung, Grundgebühr für Gas, Heizungswartung, Schornsteinfeger und irgendwann der teure Kesseltausch.

Förderung

Förderung: prüfen statt versprechen.

Ob eine Förderung für Sie infrage kommt, klären Sie am besten im persönlichen Gespräch.

Wichtig zu wissen: KfW-Kredite beantragen Sie in der Regel über Ihre Bank, bevor Sie den Kaufvertrag unterschreiben. Sprechen Sie das Thema deshalb früh an. Einen Überblick gibt der Ratgeber Förderung für Neubau-Käufer.

Paar plant am Küchentisch mit Unterlagen und Taschenrechner die Finanzierung
Symbolbild

Erst rechnen. Dann entscheiden.

Ob eine Förderung für Sie infrage kommt, klären Sie im Beratungsgespräch und mit Ihrer Bank. Der Nebenkostenrechner hilft beim ersten Überblick.

Fragen zu Energie und Heizung

Wie wird in den Bockmühlgärten geheizt?

Mit Infrarot-Heizflächen in allen Räumen. Sie wandeln Strom direkt in Wärme um und lassen sich Raum für Raum regeln. Im Bad kommt ein elektrischer Handtuchheizkörper dazu.

Ist eine Infrarotheizung im Betrieb teuer?

In einem schlecht gedämmten Haus: ja. In einem Haus im KfW-40-Standard braucht die Heizung nur wenig Energie, und ein Teil des Stroms kommt vom eigenen Dach. Im Winter kaufen Sie trotzdem den größten Teil zu. Ein Rechenbeispiel mit allen Annahmen finden Sie auf dieser Seite.

Wie viel Strom liefert die Photovoltaik im Winter?

Deutlich weniger als im Sommer. Von November bis Februar deckt die Anlage nur einen kleinen Teil des Bedarfs. Über das ganze Jahr senkt sie die Stromrechnung aber spürbar, weil sie im Frühling, Sommer und Herbst viel liefert.

Wie wird das Warmwasser erzeugt?

Über Durchlauferhitzer in Küche und Bad. Das Wasser wird erst beim Zapfen erwärmt. Es gibt keinen Warmwasserspeicher, der Energie verliert oder Platz braucht.

Muss die Lüftungsanlage gewartet werden?

Ja, aber mit wenig Aufwand. Jedes dezentrale Lüftungsgerät hat einen Filter, den Sie regelmäßig reinigen oder tauschen. Luftkanäle gibt es nicht, deshalb entfällt deren Reinigung.

Wird es im Sommer im Haus zu heiß?

Mehrere Dinge halten die Hitze draußen: das begrünte Dach, 22 cm Fassadendämmung, massive Wände und außen liegende Rollläden. Eine Klimaanlage ist nicht enthalten.

Kann ich eine KfW-Förderung für das Haus bekommen?

Ob und welche Förderung für Sie infrage kommt, hängt von den Nachweisen für das Haus und von Ihrer persönlichen Situation ab. Das klären Sie im Beratungsgespräch und mit Ihrer Bank, rechtzeitig vor dem Notartermin.

Was passiert mit dem Solarstrom, den ich nicht selbst verbrauche?

Zuerst lädt er den Speicher. Ist der voll, fließt der Strom ins Netz, und Sie erhalten dafür eine Vergütung. Selbst verbrauchter Strom ist meist mehr wert, etwa wenn Sie tagsüber waschen oder ein E-Auto laden.

Noch eine Frage offen? Weitere Antworten finden Sie in den häufigen Fragen. Oder Sie fragen direkt: Beratung anfragen.

Auf den Punkt

Das Energiekonzept der Bockmühlgärten ist einfach: eine Hülle, die kaum Wärme verliert, ein Dach, das Strom macht, und Technik ohne Heizungskeller und ohne Wartungsvertrag. Der Preis für diese Einfachheit ist ehrlich benannt: Alles hängt am Strom, und im Winter kommt der größte Teil aus dem Netz. Wer das weiß, kann gut damit planen.

  • KfW-40-Standard mit 22 cm Dämmung und Dreifachverglasung.
  • Photovoltaik mit ca. 11 kWp und Speicher mit ca. 10 kWh.
  • Infrarotheizung: keine Anlage, keine Wartung, kein Schornsteinfeger.
  • Eine Stromrechnung statt Gas und Strom, mit offenem Rechenbeispiel.

Wie die Technik in Ihrem Haustyp wirkt: Reihenmittelhaus, Reihenendhaus, Einfamilienhaus. Alles zur übrigen Ausstattung: Ausstattung.

Rechnen Sie mit echten Zahlen.

Im Exposé finden Sie Baubeschreibung und Energiekonzept. Im Gespräch gehen Sie das Rechenbeispiel mit Ihren eigenen Werten durch.

Oder direkt: +49 201 45 875 433, Mo–Fr 9–15 Uhr.